Modehaus Unger GmbH & Co. KG: KfW-Kredit ermöglicht Online-Offensive

„Wenn sich im Leben eine Tür schließt, geht eine andere auf. In der Corona-Krise war es für uns die Tür, die Digitalisierung unseres Unternehmens auf ein neues Level zu bringen: Innerhalb weniger Wochen haben wir unseren digitalen Vertriebskanal umfangreich ausgebaut und intensiv vermarktet. Voraussetzung dafür war natürlich die finanzielle Beinfreiheit, die wir durch einen Commerzbank KfW-Kredit gesichert haben. Schon seit vielen Jahren arbeiten wir vertrauensvoll mit der Commerzbank zusammen, wir sind ständig im engen Austausch. Das zahlte sich jetzt aus: Von der Antragstellung bis zur Auszahlung der Überbrückungshilfe vergingen nur wenige Tage.“

Florian Braun,
geschäftsführender Gesellschafter der Unger GmbH & Co. KG

Das Unternehmen: Institution für exklusive Damenmode – stationär und online

Unger ist mit seinen Geschäften am Neuen Wall und in der Kaisergalerie eine Institution für Luxusmode. Auf etwa 3.000 m2 werden über 150 internationale Designer in zwei unterschiedlichen Shop-Konzepten kuratiert. Mit einer Kombination aus etablierten High-Fashion-Labels und aufstrebenden Newcomer-Designern, traditionellen Werten und neuen Ideen führt Florian Braun das Familienunternehmen und die rund 120 Mitarbeiter nun bereits in der dritten Generation. Und das nicht nur vor Ort: Der digitale Vertriebskanal unger-fashion.com hat einen festen Platz unter den internationalen Top-Online-Stores im Luxussegment.

Der Corona-Hintergrund: Als die Saison durchstarten sollte, kam der Lockdown – schnelle Liquiditätshilfe sichert Liquiditätsreserven und Zukunftsinvestitionen

Der Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie erwischte Unger Mitte März zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Als die Türen der Geschäfte geschlossen werden mussten, waren die Sommerkollektionen bereits ausgeliefert und die Herbstorder platziert. Das Warenlager war mit 20.000 Luxusartikeln gut gefüllt. Trotz Online-Verkauf und Concierge-Service, bei dem Verkäufer die Ware persönlich an den Kunden liefern, beklagt Braun ein Umsatzminus von 70 Prozent – bei Fixkosten von etwa 1 Million Euro im Monat. Das Unternehmen reagierte sofort mit der Intensivierung des Online-Verkaufs, Steuerstundungen, Kurzarbeit, Verhandlungen mit den Vermietern und individuellen Absprachen mit Lieferanten. Ein Commerzbank KfW-Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren sicherte vorausschauend Liquiditätsreserven, um kurzfristigen Umsatzeinbrüchen vorzubeugen, und ermöglichte weitere Investitionen in die Digitalisierung.

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